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75 Minuten, 40 Grad, 20 Euro, 95 db, 3 Musiker, ausverkaufte Röhre und Holifeld und Theissen sind glücklich. Danke Biffy!
Einsortiert unter: Klassik | Tags: Jacq Dorn, Klassische Gitarre, Mike Anderson
Über diesen Titel hätte er sich noch vor 20 Jahren kindisch gefreut, der gute Jacq. Damals hatte Jacq in seiner Band nur ein Ziel: Ingwie Malmsteen alt aussehen zu lassen. Keiner spielte schneller, keiner konnte diesem kroatischen Teufelsgitarristen auch nur annähernd das Wasser reichen. Ich durfte damals seine Songs singen, worauf ich heute noch stolz bin.
Heute ist er brav geworden, so brav, wie es seine kroatische Gitarrenseele eben zulässt. Und das sieht dann so aus: ein „Kultursaal“ in Kirchentellinsfurt, Kronleuchter, gedämpftes Licht, 200 schick gekleidete Kulturklischeebediener, zwei Herren betreten den Saal, schwarzes Jacket, schwarzer Rollkragenpullover. Jacq Dorn setzt sich mit seiner klassischen Gitarre und benutzt – mir stockt der Atem – ein Fußhöckerchen. Das war härter als alles andere, was ich von diesem Gitarristen je gesehen habe. Vor 20 Jahren musste man ihn gewaltsam davon abhalten, sich egal bei welcher Bühnenhöhe moschend und verschwitzt mit seiner E-Gitarre in die Massen zu schmeißen. Und jetzt ein Fußhöckerchen. Ich ahne Schlimmes. Versöhnlich stimmen die ersten Klänge des Duos, einem Stück des aktuellen Albums „Essence“. Schon nach dem ersten Titel wird mir klar. Das ist nicht der Jacq Dorn, den ich kenne. Das ist extrem viel besser. Da kommt nicht nur das Studium der akustischen Gitarre am Münchener Richard-Strauss-Konservatorium voll zum Tragen. Die Eigenkompositionen lassen auch erkennen, dass das Studium in der Solistenklasse am Mozarteum in Salzburg, unter anderem auch als Schüler von Eliot Fisk, seine Spuren hinterlassen hat. Die Kompositionen lassen vielerlei Einflüsse erkennen: von andalusischen über barocke, bis hin zu slawischen Elementen mischen sie sich zu einer Melange aus klassischer Musik, Folk und Blues. Schwierig ist es auch Jacq Dorn und Mike Anderson in eine Schublade zu stecken, denn sie vollziehen mit einer grandiosen Leichtigkeit den Brückenschlag zwischen U- und E-Musik, wobei der Schwerpunkt stets im klassischen Bereich liegt. Mike Anderson begleitet ebenso virtuos die extrem schnellen Läufe von Jacq Dorn und umgekehrt.
Jacq und Mike ziehen das Publikum 60 Minuten vollständig in ihren Bann und entlassen mich völlig geplättet in die winterliche schwäbische Nacht.
Er war Frontman der Schweizer Band HNO, hat die schönsten Popperlen gesungen, die ich je gehört habe und ist jetzt die ultimative One Man Band. Vor fast 10 Jahren haben HNO in Augsburg 5.000 Menschen beim XLarge Festival begeistert, heute kommen alle Erinnerung bei folgendem Video wieder hoch…..
Einsortiert unter: Singer/Songwriter | Tags: deutsch, Pop, Sängerin, Songwriterin, Soul
Vanessa beeindruckt nicht nur durch ihre soulige Stimme und gute Songs sondern auch Ihren unbändigen Willen, ihren Weg im Entertainment Business zu gehen. Schaut und hört rein!
